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Change Management, das im Alltag ankommt

Patrick Perschbach begleitet als Interim Manager Veränderungen in mittelständischen Unternehmen, etwa neue Strukturen, zusammengelegte Standorte oder eine neue Führungsebene. Er sorgt dafür, dass Führungskräfte und Mitarbeiter verstehen, warum sich etwas ändert, und dass die Veränderung nach seinem Einsatz trägt. Sitz ist Mechernich, Einsätze bundesweit.

Kennen Sie diese Lage?

Die Entscheidung ist gefallen: Zwei Abteilungen werden zusammengelegt, ein neues System kommt, oder die Führung wird neu aufgestellt. In der Geschäftsführung ist allen klar, warum. Im Betrieb dagegen hören Sie Sätze wie: Das haben wir schon immer so gemacht. Oder: Wieder so eine Idee von oben. Die Führungskräfte stehen dazwischen und wissen nicht, wie sie es erklären sollen.

Diese Seite gilt Veränderungen, bei denen es nicht vor allem um Personalabbau geht. Wenn Stellen wegfallen, lesen Sie Personalabbau begleiten.

Was kostet es, die Veränderung einfach laufen zu lassen?

Eine Veränderung, die niemand richtig führt, wird selten offen abgelehnt. Sie versandet. Alte Abläufe laufen neben den neuen weiter, Entscheidungen werden doppelt getroffen, und nach einem Jahr ist das Projekt offiziell abgeschlossen, aber im Alltag ist wenig anders. Das Geld für Beratung, Software oder Umbau ist dann ausgegeben, ohne dass es wirkt.

Teurer noch ist das Vertrauen, das verloren geht. Wer einmal erlebt hat, dass eine Ankündigung folgenlos bleibt, nimmt die nächste nicht mehr ernst. Woher Widerstand kommt und wie man ihn ernst nimmt, beschreibt der Ratgeber Widerstand bei Veränderungen.

Was ich in einem Veränderungsprozess übernehme

  • mit Ihnen klar formulieren, was sich ändert, warum und was gleich bleibt
  • die Führungskräfte vorbereiten, damit sie Fragen ihrer Teams beantworten können
  • einen Plan, wer wann was erfährt, damit Gerüchte keinen Vorsprung haben
  • Gespräche mit Mitarbeitern, die skeptisch sind, und mit denen, die die Veränderung tragen sollen
  • neue Zuständigkeiten und Abläufe schriftlich festhalten und einführen
  • den Betriebsrat früh einbinden, wenn einer besteht
  • prüfen, ob die Veränderung im Alltag wirkt, und nachsteuern

Ich arbeite dabei nicht mit Workshops um ihrer selbst willen. Was zählt, ist, dass am Ende die neuen Abläufe gelebt werden.

Wie wir vorgehen

  1. Erstgespräch: 45 Minuten, kostenfrei. Sie beschreiben, was sich ändern soll und wo es hakt.
  2. Angebot: Wir klären Ziel, Umfang und meine Befugnisse, zum Beispiel ob ich Führungskräfte direkt anleite. Danach bekommen Sie ein schriftliches Angebot.
  3. Umsetzung: Ich beginne mit Zuhören in allen Bereichen, setze Prioritäten mit Ihnen, berichte regelmäßig und übergebe zum vereinbarten Zeitpunkt an Ihre Führungskräfte.

Was ich mitbringe

Ich war viele Jahre Führungskraft und selbständiger Unternehmer und habe zahlreiche Unternehmen durch Krisen und Umstrukturierungen begleitet. Mein eigenes Personaldienstleistungsunternehmen ist von 40 auf 255 Mitarbeiter bis Ende 2019 gewachsen, und jede Wachstumsstufe hat neue Strukturen verlangt. Ich weiß also auch aus der Rolle des Unternehmers, wie schwer es ist, einen eingespielten Betrieb umzustellen.

Ihre Fragen vor dem Start

Was kostet die Begleitung?

Der Aufwand hängt von der Größe der Veränderung, der Zahl der Standorte und der Dauer ab. Ich vereinbare das Honorar als Tagessatz, Stundensatz oder Pauschale. Orientierung zu Marktpreisen gibt die Seite Kosten.

Lohnt sich ein Begleiter, wenn das Konzept schon steht?

Gerade dann. Das Konzept ist der kleinere Teil. Die Umsetzung entscheidet, ob sich die Investition auszahlt.

Bindet das unsere Führungskräfte zusätzlich?

Am Anfang ja, für Vorbereitung und Gespräche. Im Gegenzug nehme ich ihnen Planung, Abstimmung und viele schwierige Gespräche ab.

Hört man auf einen Externen?

Oft besser als gedacht, weil ich keine alten Konflikte mitbringe. Wie das gelingt, steht im Ratgeber Akzeptanz des Interim Managers im Team.

Lassen Sie uns über Ihr Vorhaben sprechen

Sie schildern die geplante Veränderung, ich sage Ihnen ehrlich, wo ich die größten Hürden sehe.

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Häufige Fragen

Was ist Change Management im Mittelstand?

Die Führung einer Veränderung, damit sie im Alltag ankommt. Im Mittelstand geht es meist um wenige, aber spürbare Änderungen: neue Strukturen, Software, Standorte oder Führung. Entscheidend ist, dass Mitarbeiter verstehen und mittragen.

Wann sollte ein Change-Begleiter einsteigen?

Bevor die Veränderung angekündigt wird. Dann lassen sich Botschaften, Reihenfolge und Gespräche planen. Später einzusteigen geht auch, ist aber mühsamer.

Muss der Betriebsrat beteiligt werden?

Das hängt von der Maßnahme ab. Grundlegende Änderungen der Betriebsorganisation können Beteiligungsrechte auslösen. Das prüft Ihr Fachanwalt. Ich sorge dafür, dass der Betriebsrat früh informiert ist. Mehr im Ratgeber Betriebsrat in der Restrukturierung.

Begleiten Sie auch die Einführung neuer Software?

Ja, vor allem in der Personalarbeit. Dazu gibt es eine eigene Seite: HR-Prozesse digitalisieren.

Woran merkt man, dass die Veränderung wirkt?

Daran, dass die neuen Abläufe ohne Nachfrage genutzt werden und die alten verschwinden. Dafür lege ich mit Ihnen vorher einfache Merkmale fest und prüfe sie im Einsatz.

In 45 Minuten wissen Sie, ob ich Ihnen helfen kann

Sie schildern Ihre Lage, ich sage Ihnen ehrlich, ob und wie ich unterstützen kann.
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